Caminho Português da Costa – Tag 1 (21. April 2026): Porto
Wie bereits 2024 bei meiner Reise auf dem Camino Francés bin ich auch dieses Mal von Düsseldorf aus geflogen. Ziel war jedoch per Direktflug der Flughafen in Porto. Von dort fährt man mit der Metro in ca. 30 Minuten bis zur Haltestelle „Trindade“ in die Stadt. Man ist dann bereits direkt in der Innenstadt, weshalb wir schon im Vorfeld beschlossen hatten, ab hier zu Fuß weiterzulaufen.
Der nächste Halt war der Bahnhof „São Bento“, der für seine großen Fliesenbilder, die „Azulejos“, bekannt ist. Dort gibt es auch Schließfächer, in denen wir unsere Rucksäcke hinterlegten und so mit leichtem Gepäck die Stadt erkunden konnten, was wir nach einem Mittagessen auch taten.
Der Weg führte uns dabei natürlich zur Kathedrale, der „Sé do Porto“, in der wir auch unseren ersten Stempel abholten und damit offiziell unsere Reise begonnen haben. Auch in der Kathedrale gibt es einige Azulejos zu bewundern, und die wuchtigen Steinfassaden sind schon beeindruckend.
Neben diversen anderen Sehenswürdigkeiten auf unserem Weg durch die Stadt möchte ich hier nur noch die bekannte „Ponte Dom Luís I“ nennen, die vermutlich allen bekannt ist.
Da das Wetter sehr wechselhaft war und es immer wieder geregnet hat, sind wir von unserem ursprünglichen Plan abgekommen, die touristische und eigentlich als Rundbahn konzipierte historische Straßenbahn zu nutzen. Diese war einfach überfüllt. So sind wir, nachdem wir unsere Rucksäcke abgeholt hatten, dann den Weg entlang des Douro gelaufen, was ja auch dem Jakobsweg entspricht.
Die Nacht verbrachten wir in der Jugendherberge in Porto, ca. 5 km vom Stadtzentrum entfernt. Im gegenüberliegenden Supermarkt konnten wir uns auch gleich mit den für den morgigen Weg notwendigen Dingen sowie einem Abendessen versorgen.
Diese erste, wenn auch recht kurze Etappe hat nicht viel geboten. Die Innenstadt sowie die Kathedrale und die Brücke waren die Hingucker. Danach läuft man sehr lange entlang des Douro. Dieser führt jedoch auch direkt neben einer Hauptstraße durch Stadtgebiete, die weiter nichts Interessantes zu bieten haben. Somit heißt es einfach: laufen und ankommen.