Kurze Artikel und Gedanken von mir, die nicht in die vorhandenen Kategorien passen, veröffentliche in meinem Blog. Die Themen die hier behandelt werden sind bunt gemischt. Natürlich können diese auch Themen aus den vorhandenen Kategorien behandeln.
Gestern war auf heise Online ein Artikel zu lesen, welcher darüber berichtet, das Bibliothekare die Onleihe als einzige Alternative zu den Bücherbussen sehen. Mal davon abgesehen, dass es hier keine Bücherbusse gibt, so sehe ich hier noch ganz andere Probleme die gegen die Onleihe sprechen.
Die Hauptnutzer von Bücherbussen sind vermutlich eher ältere Menschen. Die Onleihe ist an ein, meines Erachtens, relativ kompliziertes DRM Verfahren gebunden. Notwendig ist ein eBook Reader, welcher Adobe DRM kann. Neben einen Onleihe Account ist also eine AdobeID und das Programm Adobe Digital Edition notwendig. Leiht man nun ein Buch aus der Onleihe, so muss man dieses in Adobe Digital Edition herunterladen und dort die Lizenz aktivieren. Anschließend von dort auf den Reader übertragen. Zuverlässig klappt dies leider nicht immer. Bei Kaufbüchern ohne DRM klappt dies ohne Probleme. Bei Amazon und deren DRM geschützten Produkten inklusive Kindle gibt es auch keine Probleme. Es wird also alles unnötig erschwert.
Privat arbeite ich seit einiger Zeit nun ausschließlich mit Linux. Ich mag das System und vermisse eigentlich auch nichts. Beruflich habe ich jedoch auch mit Windows zu tun und arbeite dort auch auf einem Windows PC. Was mir dort besonders gefällt ist das Andocken von Fenstern an den Bildschirmrand.
Die Funktion an sich fand ich so gut, dass ich mich auf die Suche machte, ob ich das nicht auch unter Linux abbilden konnte. Ich verwende Arch Linux mit LXDE und Openbox. Das ist eine gute Grundlage, denn Openbox erlaub schon mal genau das, was ich hier benötige.
Seit dem 8. September ist CAA eigentlich für alle Herausgeber von Zertifikaten verbindlich. Doch ein Sicherheitsforscher hat herausgefunden, dass Comodo trotzdem dagegen verstößt. Natürlich hat Comodo nichts zu befürchten den ein Verstoß gegen CAA hat keine Folgen, die es nach sich zieht.
Trotzdem finde ich das wieder erstaunlich. Comodo ist mit einem Marktanteil von fast 37 % (Stand Februar 2015) der größte Herausgeber von kommerziellen SSL Zertifikaten. An sich sollte so ein Anbieter allein aus eigenem Geschäftsinteresse daran interessiert sein, dass weiterhin ein entsprechend hohes Vertrauen in die SSL-Zertifikate und die eigene Zertifizierungsinfrastruktur besteht.
Wer Vivaldi oder Google Chrome einsetzt und etwas auf Sicherheit bedacht ist, der kennt das Problem, dass seit einigen Versionen nicht mehr die Möglichkeit besteht, einfach durch einen Klick auf das Schloss die Informationen zum Zertifikat und der verwendeten Verschlüsselung abzurufen. Das muss mühsam über die Entwicklertools erledigt werden.
Ab der Version 60.0.3088 von Chromium gibt es aber jetzt endlich eine kleine Verbesserung. Allerding muss diese Funktion freigeschaltet werden. Dazu muss man folgende Adresse aufrufen und den dahinter liegenden Parameter aktivieren chrome://flags/#show-cert-link
In den vergangenen Wochen hat man immer wieder lesen können, dass der Browserkrieg entschieden sei. Der Gewinner sei Google Chrome, welcher in den vergangenen Jahren immer mehr Anteile für sich gewinnen konnte.
Für mich ist dies bereits der dritte Browserkrieg, welchen ich miterlebe. So gesehen bin ich hier schon ein alter Kriegsveteran. Beim Ersten zwischen 1995 und 1998 verdränge Microsoft mit seinem Internet Explorer den Navigator von Netscape. Ich persönlich fand, das Netscape der besseren Browser war. Microsoft hatte hier aber einfach die bessere Position. Vielleicht lag es auch daran, das Netscape seinen Navigator immer weiter überfrachtete mit Funktionen, welche in einem Browser eigentlich nichts zu suchen haben.
Spätestens seit der Finanzkrise können die Banken mit den altbekannten Geschäften kein Geld mehr verdienen und haben hier angefangen, ihre Kosten auf andere Art und Weise zu decken. Zinsen für Sparverträge gibt es seitdem praktisch keine mehr und Gebühren für Dienstleistungen werden immer mehr eingeführt. Als Kunde hat man hier zwei Möglichkeiten. Erstens man zahlt oder zweitens, man wechselt die Bank.
Einen Kontowechselservice haben viele Banken schon länger im Angebot. Spätestens jedoch mit der Einführung der §§ 20 ff. im Zahlungskontengesetz soll der Wechsel für Kunden unproblematisch und einfach von statten gehen.
Der WEKA Fachmedien Verlag hat auf seinem Online Portal CRN Anfang Juni einen Artikel veröffentlicht, indem eine Studie veröffentlicht wurde, dass die junge Generation wesentlich mehr Supportbedarf im ITK-Bereich hat als die ältere Generation.
Zwar kann die als “Digital Natives” genannte Generation X ohne Probleme mit den neuen Techniken umgehen jedoch fehlt es dieser an dem Grundverständnis, wie diese Gerätschaften funktionieren. Eine Aussage, welche ich aus persönlicher Erfahrung sofort unterschreibe. Die Jugend mag zwar ohne Probleme ihre Technik wie Smartphones, TV, Spielekonsolen und so weiter bedienen können, jedoch ist hier sehr schnell Schluss, wenn es zu Problemen kommt, welche die vom alltäglichen Handeln abweicht. Das grundlegende Verständnis und Hintergrundwissen, wie diese Technik aufgebaut ist und eigentlich funktioniert fehlt und es ist auch gar kein Interesse vorhanden, sich dieses Wissen anzueignen.
Vor einigen Wochen gab es in meinem Wohnort einen Großbrand, bei dem es auch eine starke Rauchentwicklung gab. Da lange Zeit nicht feststand, ob dieser nicht gesundheitsgefährdend für die Bevölkerung ist, wurde diese angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Dies geschah über Radiostationen, Onlinemedien und Katwarn.
Glücklicherweise stellte sich später heraus, dass von dem Rauch keine Gefahr ausging. Da es sich um einen schönen Tag handelte, waren natürlich auch viele Menschen in der Stadt unterwegs. Die Erreichbarkeit der Personen war also relativ gering. Viele haben zwar ein Smartphone aber die Verbreitung der Katwarn App ist nicht so verbreitet (vier Millionen Nutzer laut zeit.de im April 2017). Gesehen auf alle Bundesbürger ist das nicht viel. Vor allem wenn man auch an Alte Menschen denkt.
Bei Ausgrabungen in Afrika sind Forscher auf Funde gestoßen, welche den Schluss zulassen, dass der Homo sapiens, also der moderne Mensch, wesentlich älter ist als bisher gedacht. Bisher ist man von einem Alter von ca. 100.000 Jahren ausgegangen. Diese Zahl wurde nun mit ca. 300.000 Jahren praktisch verdreifacht.
Details zu diesen an sich spektakulären Fund und wie die Forscher zu diesem Ergebnis kamen, hat die Süddeutsche Zeitung diese Woche in einem interessanten Artikel veröffentlicht.
Nach einer etwas längeren Pause komme ich heute mal wieder dazu, hier einen kleinen Beitrag zu schreiben. Dieses Mal aus der Kategorie Lustiges aus dem Leben. Ein großes Einzelhandelsgeschäft, in dem ich normalerweise meinen Einkauf tätige, wird aktuell umgebaut und, wie immer bei solchen Aktionen, alles an einen neuen Platz geräumt.
Das ist an sich nichts Besonderes. Regelmäßig werden ja die Kunden gegängelt, damit diese bei der Suche nach den eigentlich benötigten Artikeln noch möglichst viel andere sehen, welche sie dann kaufen. Interessant finde ich jetzt jedoch die neue Gestaltung.