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Caminho Português da Costa – Tag 8 (28. April 2026): A Guarda - O Porto

Tobias Bauer, , Lesedauer 3 Minuten.

Wie gewohnt hatte unsere Unterkunft kein Frühstück inkludiert. Also ging es am Morgen wieder ohne los. Allerdings fanden wir in A Guarda noch ein schönes Café, in dem wir das nachholen konnten, bevor es wieder auf den Weg ging.

Aus der Stadt hinaus ging es heute am Meer entlang. Auch hier gab es zerklüftete Strandregionen. Der Weg führte etwas oberhalb, und im Gegensatz zum Beginn unserer Reise waren hier keine Hotelanlagen, sondern Berge. Also ein viel schöneres Ambiente. Immer wieder lief man auch durch blühende Ginsterhecken, die im April gelb leuchteten.

Nach ca. einer Stunde bzw. vier km war es damit aber vorbei, und der Weg bog zur Straße, der PO-552, ab. Neben dieser lief man dann auch her: links das Meer, rechts die Straße und rechts davon die Berge.

Nach ca. sieben km erreichten wir Portecelo, wo es ein Café gab und wir eine Pause einlegten. Hier waren auch diverse andere Pilger*innen anwesend, und wir konnten einem in der Ferne vorbeifahrenden Containerschiff zuschauen.

Danach ging es weiter, und der Weg verließ die Straße und führte vorbei an Häusern, durch kleine Waldstücke und entlang der Küste. Wesentlich schöner und angenehmer, als an der Straße zu laufen. Immer wieder wurden wir aber auch hier erneut zur Straße geleitet und mussten an dieser entlanggehen.

Nach 12 km Wegstrecke ging es dann weg von der Straße und nach Oia mit dem gleichnamigen Kloster. Bei der Abzweigung befindet sich noch die Capela de San Sebastián, die geöffnet war. Oia war ein guter Ort, um in einem Restaurant eine Mittagspause einzulegen.

Gestärkt machten wir uns danach weiter auf den Weg. Es ging noch ein paar Kilometer weiter, bis wir wieder auf die Straße kamen. Dieser folgten wir, und an einer Tankstelle machten wir dann noch eine weitere Rast.

Nach der Tankstelle geht der Weg rechts weg und führt einen in zwei Schleifen von der Straße weg. Schöner, als an der Straße zu laufen, was auch möglich gewesen wäre, dafür muss man aber ein paar Höhenmeter in Kauf nehmen.

Zurück auf der Straße waren es noch ca. 750 m bis zu unserer heutigen Unterkunft: eine Herberge, in der wir allerdings ein Doppelzimmer reserviert hatten. Dieses Doppelzimmer stellte sich dann als Ferienwohnung heraus.

Wir waren hier mehr oder weniger im Nirgendwo. Aber die Herberge hatte ein eigenes Restaurant, in dem wir unser Abendessen einnehmen konnten. Somit mussten wir auch nicht mehr aus dem Haus, was auch gut war, denn am Abend begann es zu regnen, und ein Gewitter hing an den Bergen.

Mit knapp 21 km waren wir wieder bei unserem normalen Streckenpensum. Die gestrige Pause hat uns gutgetan und war die richtige Entscheidung. Die Herberge war vollständig ausgebucht, und da wir etwas warten mussten, bis wir die Zimmer beziehen konnten, sahen wir auch einige Pilger*innen, die hier vorbeizogen und noch Zimmer suchten. Auch wenn wir hier auf einer weniger begangenen Route unterwegs waren, so waren doch einige Menschen unterwegs.