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Second-Hand im Internet...

2012-05-22 07:12 (Kommentare: 0)

Jeder kennt das Problem, dass sich mit der Zeit diverse Altlasten ansammeln. Alte (Fach-)Bücher, CDs, DVDs, etc. welche man nicht mehr benötige welche aber auch wiederum zu schade zum weg werfen sind. Nichts liegt hier näher, als diese Artikel weiter zu verkaufen, denn was für den einen Müll ist, ist für den anderen ja unter Umständen noch immer ein wertvoller Schatz.

Möglichkeiten gibt es viele. Den Trödelmarkt am Wochenende, den Second-Hand-Laden um die Ecke oder aber das Internet. Auf die Möglichkeiten im letzteren möchte ich hier einmal eingehen. Früher, wenn man so von so einem jungen Medium wie das Internet eigentlich sprechen kann, war das Ganze eigentlich klar. Du hast etwas Altes und gebrauchtes und verkaufst dieses über eBay. Hier konnte man auch wirklich gutes Geld machen und als Jäger und Sammler auch das ein oder andere Schnäppchen abstauben. Allerdings hat sich auch hier einiges geändert. PayPal ist Pflicht was nicht jeder mag und auch die Preise für das Anbieten sind enorm gestiegen was die Attraktivität weiterhin senkt.

Zwar gibt es kostenfreie und kostengünstige Alternativen wie z. B. Hood aber hier tummeln sich auch weniger Menschen und auch das Angebot ist wesentlich geringer. Meine Erfahrungen hier waren sehr nüchtern. Die Umsätze waren sehr niedrig und sehr oft wurden Artikel gar nicht verkauft.

Auch Amazon ist in der Gebrauchtwarengeschäft eingestiegen und man kann schon seit längeren viele Artikel über den Marketplace beziehen. Auch neue Artikel werden hier angeboten und dahinter stecken oft auch Firmen und nicht nur Privatpersonen. Das tolle hier ist, das beim Kauf die normale Amazon Kaufabwicklung greift. Mit anderen Worten reicht ein normales Amazon Kundenkonto mit Kreditkarte oder Bankeinzug ohne Probleme aus. Der Nachteil hier ist aber auch, dass das Anbieten von Artikel nicht wirklich günstig ist und auch die Portozuschläge fix sind. Das hat bei einigen meiner angebotenen Artikel so einfach nicht funktioniert.

Einen anderen Ansatz verfolgt die Firma reBuy. Sie kauft einfach die alten Artikel auf und verkauft diese dann selbst wieder. Das interessante daran ist, dass ich sofort sehe, was ich für einen Artikel bekomme und dann entscheiden kann, ob ich den Artikel für diesen Preis abgeben möchte oder nicht. Auf der Webseite gebe ich einfach die ISBN/EAN des Artikels ein und sehe sofort den Ankaufspreis. Manche Artikel werden nicht angekauft da aktuell kein Bedarf ist. Ist der Preis OK, dann legt man diesen in den Warenkorb. Sind alle Artikel eingetragen, dann schickt man das Ganze ab und sendet die Artikel an reBuy. Kurz darauf erhält man das Geld als Gutschrift. Wer etwas Gutes tun möchte, kann den Erlös auch gleich online Spenden. Wirklich lohnen tut sich das Ganze, wenn man mehrere Artikel hat. Ab 10 Euro Warenwert übernimmt nämlich eBay die Versandkosten für das Paket was ja auch 4,90 Euro und mehr sind.

Ich persönlich halte das für eine gute Sache. Es wird Platz, das alte Zeug kommt weg, man kann Geld machen und dann wiederum in neue (unnütze :-D) Artikel investieren.

Tags: Amazon , eBay , gebraucht , reBuy , Second-Hand , verkaufen




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