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ErlebnisKultur - GNM

2011-07-30 18:23

Der Sommer lässt dieses Jahr leider zu wünschen übrig und mit Badesee oder Freibad ist es leider nichts. Trotzdem sollte man das Beste daraus machen und was unternehmen. Bei grauem Regenwetter wie heute bietet sich z. B. ein Besuch in einem Museum an.

Meine Wahl fiel hierbei auf das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg. Es ist das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum und eines der bedeutendsten der Welt1 und ich war bisher noch nicht dort.

Vorweg, mit diesem Museum gibt es ein Problem. Es ist sehr umfangreich! Das heißt man sollte viel Zeit mitnehmen. Vor allem dann, wenn man nicht nur durch die Ausstellungen hetzen möchte sondern die ein oder andere Tafel lesen will. Ich habe bei meinem Besuch nur einen Teil angeschaut. Der Rest folgt in einem zweiten Besuch.

Was erwartet einen? Gezeigt werden Gegenstände aus Kunst und Kultur von der deutschen Vor- und Frühgeschichte bis heute. Eigentlich ist für jeden mindestens ein interessanter Bereich vorhanden. Ein paar Eindrücke gibt es auch auf meiner heute entstandenen kleinen Bilderstecke.

1) ErlebnisKultur – Willkommen im GNM. Broschüre des Museums
2) Website des GNM

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Tags: Germanisches Nationalmuseum , GNM , Kultur , Museum , Vergangenheit




Geld für Sanierungen oder nicht?

2011-07-17 17:15

Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Gestern war ich in Leipzig und war natürlich auch am bekannten Völkerschlachtdenkmal. Wer mich kennt weiß, dass ich sehr geschichtsinteressiert bin und somit sehr häufig an solchen Orten und Museen aufhalte.

Das Völkerschlachtdenkmal wird zurzeit saniert – wie so viele andere Denkmale und historische Stätten auch. Da ich hier jedoch einen Bezug auf meine aktuelle Vergangenheit habe, nehme ich dieses Monument einfach mal als Beispiel heraus. Die Arbeiten laufen seit 2003 und sollen zum 100-jährigen Jubiläum 2013 abgeschlossen werden. Wenn ich mir so den Stand der Dinge anschaue sollte das auch machbar sein.

Die kompletten Kosten der Sanierung werden sich auf ca. 30 Millionen Euro belaufen. Das ist eine Menge Geld wenn man bedenkt, dass der Neubau 1913 lediglich 6 Millionen Goldmark gekostet hat (das entspricht umgerechnet ca. 31 Millionen Euro). Natürlich muss man auch bedenken das dann nicht Schluss ist. Eine solche Anlage muss immer wieder gepflegt und saniert werden. Ist das so ein Haufen Steine und Geschichte die fast 200 Jahre her ist überhaupt Wert?

Ich persönlich würde diese Frage mit einem eindeutigen Ja beantworten. Ich halte es wichtig, Objekte aus der Vergangenheit zu erhalten. Zum einen um zu sehen wie es damals war (was Museen oder alte Lebensstätten angeht) oder eben als Mahnmal für solche Ereignisse. Den schließlich sollten wir ja auch als solchen Fehlern lernen und unserer Vergangenheit nicht ganz vergessen.

In diesem Sinne möchte ich das Ganze mit einem Zitat aus Michal Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ abschließen: „Wer keine Vergangenheit hat, der hat auch keine Zukunft“.

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Tags: Bauarbeiten , Denkmal , Kosten , Sanierung , Vergangenheit , Völkerschlachtdenkmal




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