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Google schließt weiter...

2012-04-23 08:09

Bereits im September vergangenen Jahres habe ich einen Blog-Beitrag darüber geschrieben, wie Google diverse Dienste schließt. Nun geht es munter weiter mit dem Schließen von Diensten. Dies geht zumindest aus einem Blogbeitrag von Google hervor, was auch teilweise schon im November 2011 angekündigt worden ist.

Neben Google Sync for BlackBerry, die mobile web app for Google Talk erwischt es auch die Patentsuche und Picasa for Linux. Für mich ist zumindest das letzte verwunderlich den Google ist ja doch ein Unternehmen, das auf Linux setzt und hier werden ja die eigenen User abgeschnitten.

Auch geschlossen wurde One Pass, die Bezahlplattform von Google.  Benutzer dieser Funktion werden jetzt zu Partnerunternehmen umgeleitet. Während ja die ersten Dienste hauptsächlich für Endkunden gedacht waren (bis auf den BlackBerry Sync), erwischt es hier Firmen. Damit bestätigt sich wiederum meine Aussage vom vergangenen September, dass Google für Unternehmen kein verlässlicher Partner ist. Funktionen werden ausgerollt, angepriesen und dann wieder vom Markt genommen. Für Unternehmen, welche ja planen müssen und auch auf eine gewisse Sicherheit angewiesen sind, ist das eigentlich ein hohes Risiko.

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Tags: Google , Internet




Dropbox - Fluch und Segen zugleich...

2011-12-07 18:33

Dropbox ist, wie Wikipedia so schön schreibt, ein Webdienst, für die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern und Benutzern und gleichzeitig eine Online-Datensicherung. Persönlich hab ich die Dropbox inzwischen lieb gewonnen, um eben genau dieses Feature zu nutzen, um Daten zwischen meinen verschiedenen Systemen synchron zu halten bzw. Daten einfach und unkompliziert mit Bekannten auszutauschen.

Gestern wurde ich in der Firma gefragt, ob wir hier nicht auch zum Austausch Daten mit einer externen Firma ebenfalls die Dropbox verwenden könnten. Grundsätzlich ist diese Idee nicht schlecht, da hier die Daten einfach zwischen den Firmen PCs ausgetauscht werden. Aber es gibt hier halt doch einige Sachen, die man beachten sollte und die bei uns gegen einen Einsatz sprechen.

Daten, die im Dropbox Ordner liegen, werden automatisch auf alle angeschlossenen Rechner des Accounts synchronisiert (dies ist ja der eigentliche Sinn). Im Falle eines gemeinsamen Ordners können hier auch Daten von einem anderen Benutzer auf das System synchronisiert werden. Diese Funktion wäre auch die benötige Funktion, um mit anderen Firmen/Benutzern Daten auszutauschen. Auf diesen Weg können natürlich auch Schadprogramme wie Viren etc. übertragen werden. Natürlich können solche Programme auch per FTP oder E-Mail übertragen werden aber das Einschleusen in das Firmennetz ist hier wesentlich schwieriger. Firewalls etc. sind hier wesentlich komplexer. Auch werden Daten nicht von privat Rechner transferiert, was bei einem privaten Dropbox Account möglich ist, der ggf. auch für die Firma verwendet wird.

Genauso einfach, wie Daten rein kommen, können diese natürlich auch aus der Firma raus kommen. Neben unkritischen Daten für Werbeagenturen können dies auch schnell kritische und vertrauliche Informationen sein. Während ich z. B. FTP-Server über Proxies etc. sehr genau regulieren kann und hier die Verbindung nur auf bestimmte Server lenken kann, so ist die Dropbox einfach offen. Wer hindert einen Mitarbeiter daran (sollte es ein Geschäftsdropboxkonto geben), dieses abzumelden, und sich mit seinem privaten anzumelden. In Firewalls etc. sehe ich hier nicht wirklich viel.

Ein weiterer Punkt ist, dass alle Daten in den USA liegen und somit amerikanischem Recht unterliegen. Dropbox verwendet den Amazon S3 Service mit ausschließlich US Datastorage. Für Firmendaten ist dies unter Umständen schon ein wichtiger Punkt, der für Privatdaten außer Acht gelassen werden kann. In der Votebox gibt es zwar den Wunsch, auch europäische S3 Server zu verwenden, bis jetzt ist hier aber noch nichts passiert. Dadurch wäre zumindest dieses Thema entschärft.

Eher grundsätzlich ist das Problem der Verschlüsselung zu betrachten. Zwar verwendet Dropbox mit AES-256 eine sehr gute und hochwertige Verschlüsselung, da der Schlüssel jedoch zentral vorliegt und man keinen eigenen eingeben kann, besteht immer die Möglichkeit, dass die Daten von Dritten entschlüsselt werden. Dies könnten jetzt Hacker sein, die in den Server eindringen oder aber auch Regierungsbehörden. Durch den Standort in den USA sind diverse amerikanische Behörden ja durchaus befugt, in gewissen Situationen Einsicht in die Daten zu nehmen. Man müsste hier also Firmendaten noch einmal verschlüsseln (z. B. mit TrueCrypt oder GnuPG).

Bei uns wären nur relativ unkritische Dateien ausgetauscht worden aber trotzdem haben wir uns gegen den Einsatz der Dropbox entschieden. Der erste Punkt war der Ausschlaggebende, da wir nicht sicherstellen können, welche Daten von extern in das Firmennetz synchronisiert werden würden.

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Tags: Amazon S3 , Cloud , Computer , Dropbox , Firma , Internet , Sicherheit




Männer und ihre Spielsachen oder ein neuer Server muss her...

2011-10-04 16:22

Männer und ihre Spielzeuge heißt es ja immer und ja vielleicht ist hier auch ein bisschen was dran. Auch ich habe ein neues Spielzeug welches morgen in Betrieb geht. Es handelt sich um neue Hardware für das Rechenzentrum und beinhaltet auch einen neuen Server als Ersatz für die Maschine, auf der diese Seite läuft. Aus diesem Grund kommt es morgen früh zu einem mehrstündigen Ausfall der Seite.

Zu meiner Verteidigung was Männer und Spielsachen angeht kann ich hier zumindest sagen, dass es andere Gründe hat. Es handelt sich einfach um eine Neuanschaffung die für meine Firma notwendig ist. So gesehen hat es mit Spielerei nicht so viel zu tun. Trotzdem macht es immer wieder Spaß solche Maschinen aufzubauen. Das Kind im Manne ist halt doch vorhanden…

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Tags: Ausfall , Firma , Internet , Männer , Neu , Server , Spielzeug




SSL-Attacke die Zweite und die Macht des Staates...

2011-09-08 07:24

Am 30. August habe ich über den Angriff auf die Niederländische SSL-CA DigiNotar geschrieben. Inzwischen liegt ja auch der Untersuchungsbericht1 vor und was man hier liest ist ja mehr als erschreckend. Es wurden über 500 Zertifikate ausgestellt2. Auch wenn einige total Schwachsinnig sind, ist allein diese Anzahl erschreckend.

Wie konnte so etwas passieren? Die kritische Infrastruktur, die für das Betreiben einer solchen CA notwendig ist, war nur unzureichend geschützt. CA-Server über Management-LAN erreichbar, unsichere Passwörter, Mitglied in einer Windows Domäne usw. Die Ermittler fanden dann auch noch diverse Schadprogramme welche mit einem simplen Virenscanner gefunden werden hätten können. Ein solches Programm war jedoch nicht installiert.

Die niederländische Regierung hat nun die Kontrolle über DigiNotar übernommen. Ob man dadurch wieder mehr Vertrauen in die CA hat überlasse ich jeden selbst. Grund wird jedoch auch mit sein, dass die Regierung selbst Zertifikate3 herausgibt und dies über DigiNotar läuft. Anfänglich hieß es zwar, PKloverheid sei von diesem Angriff nicht betroffen aber dies hatte sich ja inzwischen als falsch herausgestellt.

Das PKloverheid-Stammzertifikat wurde auch noch nicht zurückgezogen was meiner Meinung nach unverantwortlich ist. Natürlich laufen damit verschlüsselte Verbindungen von Computersystemen und auch Regierungsangelegenheiten. Aber doch gerade hier ist es doch wichtig, dass die Echtheit sichergestellt ist. Unter der Hand wird dies übrigens auch als der Grund gehandelt, wieso Microsoft das Update für XP und Windows 2003 noch nicht automatisch verteilt.

Auf der einen Seite sieht man die Macht des Staates, wie dem Iran der sich Zertifikate beschafft um dann Leute auszuspionieren und auf der anderen Seite gibt es die Regierung der Niederlande, die verhindert das Zertifikate zurück gerufen werden um einfach die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Die Sicherheit ist so oder so nicht mehr gewährleistet und das Vertrauen in die Verschlüsselung dahin.

Der Hacker hat übrigens zwischenzeitlich ein Manifest4 veröffentlicht, indem er auch behauptet, die Kontrolle über GlobalSign zu haben. Diese CA untersucht den Vorfall und stellt bis auf weiteres keine neuen Zertifikate mehr aus.

1) http://cryptome.org/0005/diginotar-insec.pdf
2) http://www.heise.de/security/meldung/Ueber-500-Zertifikate-Ausmass-des-CA-Hacks-schlimmer-als-erwartet-1336603.html
3) http://www.logius.nl/producten/toegang/pkioverheid/
4) http://pastebin.com/1AxH30em

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Tags: Angriff , DigiNotar , GlobalSign , Internet , Iran , Macht , Man-in-the-Middle , Niederland , Sicherheit , Sicherheitsproblem , SSL , Staat




Heute schon gebabbelt?

2011-09-07 08:49

Eigentlich ist das hier ja keine Werbeplattform aber ab und an möchte ich schon mal ein besonderes Angebot hervorheben. Diesmal ist es das Berliner Sprachenlernportal Babbel.com. Was jetzt hier so besonders?

Man kann hier Sprachen lernen. Ok das jetzt noch nichts Besonderes den das ja Sinn des Ganzen. Aktuell werden elf Sprachen angeboten. Seit über einem Jahr gibt es auch eine Erkennung der Sprache. Das heißt man lernt über ein Mikrofon was die Aussprache verbessert. Hörübungen gab es schon länger.

Ganz neu sind Zertifikate. Endlich kann man sich seinen Lernerfolg auch bestätigen lassen.  Die Zertifikate halten sich hierbei an den Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS/CEF) und das Level der Kurse geht teilweise bis C1.

Wer sich schon einmal nach hochwertigen Sprachkursen umgeschaut hat, der weiß, dass diese nicht gerade günstig sind. Schnell kosten diese einige hundert Euro und auch das ist ein Punkt der eigentlich für Babbel spricht. Ein Monat kostet zwischen 5,55 Euro (6 Monate Laufzeit) und 9,90 Euro (ein Monat Laufzeit) bei einer Sprache. Bei einer längeren Laufzeit wird es sogar noch günstiger und es gibt immer wieder sog. Multi-Language-Flat-Angebote (alle Sprachen für einen sehr günstigen Preis). Rosetta Stone mit einem ähnlichen Umfang als Online Version kostet für 12 Monate zum Vergleich ca. 300 Euro.

Wenn du das Ganze einmal testen möchtest, kannst du das gerne tun. Die Basisfunktion ist kostenfrei und über meinen Werbungscode (ich bekomme nichts dafür ;-) ) bekommt ihr sogar eine Woche alle Leistungen einer Sprache gratis.

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Tags: babbel.com , Internet , lernen , Sprache , Sprachkurs




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