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QuickPort ade... Wechsel auf eSATAp

2011-11-24 07:25 (Kommentare: 0)

Ende Juli habe ich über die technischen Probleme mit meinen Sharkoon Quickports (USB3.0 XT und USB 3.0 Duo) berichtet. Nun ist ja doch einige Zeit ins Land gegangen und ich möchte jetzt meinen Abschlussbericht hier veröffentlichen.

Noch einmal als Wiederholung: Ich betreibe über 30 Festplatten der Green Serie von Western Digital an verschiedenen PCs und auch mit verschiedenen USB3.0 Controllern. Die Kapazitäten gehen von 500 GB bis inzwischen 3 TB. Bei meinen 2 TB Platten kam es zu mechanischen Klackern und die Platten erzeugten Fehler. Platten wurden getauscht aber Fehler blieb. Über eSATA liefen die Platten ohne weitere Probleme. In den Kommentaren zum o. g. Blogbeitrag habe ich dann ja auch schon geschrieben, dass Sharkoon den Fehler an den XTs bestätigt hat und eine Inkompatibilität vorliegt. Die XTs wurden darauf durch einfache Quickports USB3 getauscht. Das Klackern war daraufhin verschwunden.

Leider war das Problem an sich noch nicht zu Ende. Es traten immer wieder Datenstromabrisse auf. Auch beendeten sich die Platten mitten im Betrieb. Auch der vom Support genannte Tipp mit abschalten der IDLE-Time in der Platte mit wdidle3 brachte leider keinen Erfolg. Der Versuch im Service Center das Problem nachzuvollziehen blieb (natürlich) erfolglos. Auch bei der QuickPort Duo traten Probleme auf. Daten, welche über den hinteren Steckplatz kopiert wurden, waren korrupt – reproduzierbar an verschiedenen Systemen. Leider konnte auch dieses Problem nur bei mir und nicht im Service Center nachgewiesen werden. Als jedoch sporadisch an der Duo klackern bei den 2 TB Platten hinzu kamen und diese danach SMART-Fehler aufwiesen, wurde diese endgültig von mir außer Dienst gestellt.

Die Platten werden jetzt wieder über eSATA betrieben und hier habe ich keine Probleme. Was war eigentlich der Grund für die Umstellung? Ich wollte eine schnelle Möglichkeit, verschiedene Platten in das System zu bekommen und möglichst kein Kabelgewirr wie bei eSATA (Strom- und Datenleitung). So gesehen sind die Quickports optimal. Leider haben diese meine Anforderungen nicht erfüllt oder aber ich bin einfach nicht fähig, diese richtig zu benutzen.

Das Kabelproblem konnte ich übrigens zwischenzeitlich auch lösen. Ich verwende jetzt eSATAp welche über eine Leitung neben Daten auch den notwendigen Strom schickt, um die Festplatten damit zu versorgen. Die notwendigen Slotbleche bekommt man für um die 10 Euro. Angeschlossen ist das Ganze an einem JBOD SATA Controller (wichtig für den getrennten Auswurf der Platten, onBoard-Anschlüsse mit eSATA-Support gehen aber natürlich auch).

Was man jedoch Sharkoon wirklich zugutehalten muss, ist die Reaktionszeit des Supports. Ich habe ja viel mit Supporthotlines zu tun und das ging schon wirklich flott und man kam auch direkt in der Technik raus. Bis auf eine kurze Phase in der Urlaubszeit waren die Antworten auch technisch fundiert – auch wenn mir das leider zur Lösung meines Problems nichts gebracht hat.

Tags: eSATA , eSATAp , Festplatte , Quickport , Sharkoon , Support




Servicewüste Deutschland? Nicht immer!

2011-07-21 15:13 (Kommentare: 3)

Servicewüste Deutschland heißt es ja immer und (leider) in sehr vielen Fällen stimmt das sogar. Da jedoch immer nur berichtet wird, wenn etwas schief geht möchte ich jetzt auch einmal einen positiven Fall schildern der zeigt, dass es auch anders geht.

Ich betreibe mehrere Festplatten Dockingstationen mit USB3 Anschluss (es handelt es sich hierbei um mehrere Sharkoon QuickPort XT sowie eine Sharkoon QuickPort Duo). Diese werden mit mehreren Festplatten an verschiedenen Rechnern verwendet (fast 30 Stück aus der GoGreen Serie von Western Digital) und alles funktionierte an sich problemlos.

Anfang Juli kamen neue 2 TB Platten hinzu (für die Techniker unter den Lesern: WD20EARS) und die Probleme gingen los. Langsame Datenübertragung, mechanischen klackern, Zerstörung der MFT usw. Diese ganzen Probleme jedoch nur an den QuickPort XT und nicht an der QuickPort Duo und auch nicht wenn die Platten über eSATA angeschlossen wurden. Da verschiedene USB-Controller verwendet wurden konnten diese nicht das Problem sein und es blieben an sich nur die QuckPorts XT übrig.

Als Verzweifelter User wendet man sich ja in solchen Fällen an den Hersteller. Dies geschah an einem Freitag um 20 Uhr Abends und eigentlich hatte ich nicht wirklich mit einer Reaktion gerechnet. Am kommenden Montag lag die Antwort bereits vor halb sieben vor. Respekt! So etwas hat man selten. Das Ganze kann man auch noch steigern: keine vorgefertigte Antwort aus dem Ticketsystem und Antwort von einem Supportmitarbeiter der Ahnung hatte wovon er schreibt. (Anmerkung für den Leser: als ITler traue ich mir zu, das bei diesem Thema zu beurteilen)

Nach einigen Mails die hin und her gingen und einigen erfolglosen Versuchen wie Firmware Update des QuickPorts wurden diese dann von mir an den Support eingesendet. Zwei Tage später kommt schon die Antwort, dass der Fehler reproduziert werden konnte und einfach eine Inkompatibilität vorliegt. Ein Lösungsvorschlag wurde auch gleich mit unterbreitet. Jetzt warte ich auf die neuen QuickPorts die sicher am Wochenende eintreffen werden.

Wer schon einmal versucht hat über einen Elektronikmarkt etc. versucht hat ein technisches Problem zu lösen (ggf. sogar mit einsenden an den Hersteller), der weiß, dass dieses Verhalten wirklich top ist. So sollte es eigentlich auch sein und hier sollte sich so manche Firma etwas abschauen…

Tags: Festplatte , Quickport , Servicewüste , Sharkoon , Support




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