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Geld für Sanierungen oder nicht?

2011-07-17 17:15

Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Gestern war ich in Leipzig und war natürlich auch am bekannten Völkerschlachtdenkmal. Wer mich kennt weiß, dass ich sehr geschichtsinteressiert bin und somit sehr häufig an solchen Orten und Museen aufhalte.

Das Völkerschlachtdenkmal wird zurzeit saniert – wie so viele andere Denkmale und historische Stätten auch. Da ich hier jedoch einen Bezug auf meine aktuelle Vergangenheit habe, nehme ich dieses Monument einfach mal als Beispiel heraus. Die Arbeiten laufen seit 2003 und sollen zum 100-jährigen Jubiläum 2013 abgeschlossen werden. Wenn ich mir so den Stand der Dinge anschaue sollte das auch machbar sein.

Die kompletten Kosten der Sanierung werden sich auf ca. 30 Millionen Euro belaufen. Das ist eine Menge Geld wenn man bedenkt, dass der Neubau 1913 lediglich 6 Millionen Goldmark gekostet hat (das entspricht umgerechnet ca. 31 Millionen Euro). Natürlich muss man auch bedenken das dann nicht Schluss ist. Eine solche Anlage muss immer wieder gepflegt und saniert werden. Ist das so ein Haufen Steine und Geschichte die fast 200 Jahre her ist überhaupt Wert?

Ich persönlich würde diese Frage mit einem eindeutigen Ja beantworten. Ich halte es wichtig, Objekte aus der Vergangenheit zu erhalten. Zum einen um zu sehen wie es damals war (was Museen oder alte Lebensstätten angeht) oder eben als Mahnmal für solche Ereignisse. Den schließlich sollten wir ja auch als solchen Fehlern lernen und unserer Vergangenheit nicht ganz vergessen.

In diesem Sinne möchte ich das Ganze mit einem Zitat aus Michal Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ abschließen: „Wer keine Vergangenheit hat, der hat auch keine Zukunft“.

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Tags: Bauarbeiten , Denkmal , Kosten , Sanierung , Vergangenheit , Völkerschlachtdenkmal




Urlaubsarbeiten oder hör mal wer da hämmert...

2011-07-15 12:32

Heute endet mein zweiwöchiger Urlaub und pünktlich zu diesem Ereignis hat die Baufirma, die die Tiefgarage des Nachbarhauses saniert um sieben Uhr lautstark die letzten Baufahrzeuge verfahren. Baubeginn war, wie sollte es anders sein, pünktlich zu meinem Urlaubsbeginn Montag um 6:30 Uhr vor zwei Wochen.

Einmalige Sache sagt jetzt sicher der eine oder andere Leser. Nun was die Tiefgarage angeht ja, aber beim letzten Urlaub war es das Oberdeck und beim Urlaub davor die Sanierung der Außenfassade (man glaubt es nicht wie, laut man diese Arbeiten verrichten kann).

Vielleicht sollte ich mal zu einem anderen Zeitpunkt Urlaub nehmen wäre jetzt eine logische Folgerung aber das mache ich ja schon. Sprich mein Urlaub ist nicht immer zur gleichen Zeit. Die Entscheidung, ob es jetzt immer laut ist und ich das nur nicht mitbekomme, da ich ja auf Arbeit bin oder ob es eine Verschwörung gegen meine Erholung ist überlasse ich jetzt jeden Einzelnen.

Der nächste Urlaub kommt bestimmt – die nächsten Bauarbeiten aber sicher auch…

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Tags: Arbeit , Bauarbeiten , Urlaub




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